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    Andere ich folge mit einer Aufstellung von Leuten aufAT, die man besser meiden sollte. Im Gegensatz zur normalen Igno kann ich so immerhin sehen, warum die Leute nichts taugen. Gymmly, farmt bewußt Sachen weg (das erste Mal in TBC aufgefallen), keinerlei Unrechtsbewußtsein, mieser Charakter Livana, Deep Purple, fischt im (Blutfrenzy-) Schwarm, bevor man selber angefangen hat, rotzefreche Antworten. Offensichtlich zu dumm, als 80er Shadow 70er Mobs zu töten.
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Bloglese: Der Patch und die Casuals

Ich habe zwei Blogeinträge zum Thema *Neuer Patch* gefunden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten:

Living in WoW vertritt die These, dass das Reiten ab 30 nur den Gelegenheitsspielern zugute kommt .

Jaja der neue Patch ist da… und was bringt er? Nur wieder Annehmlichkeiten für die Casual Gamer.

Dagegen tritt Planlos auf Arygos an, bekennender Hardcore-Twinker, mit sehr schönen Betrachungen zum Spannungsverhätnis Raider – Casual, die ich voll unterschreiben kann.

Meine Level 30-Kriegerin, die ich wohlweislich bis zum gestrigen Tag im Gasthaus abgestellt hatte, hat sich sehr über den Brief vom Reitlehrer gefreut und ist sofort nach Brill aufgebrochen um sich ein Skelettpferdchen zu kaufen. Von nun an dürfte das Leveln noch schneller gehen mit ihr. Die drögen, langen Laufwege im Arathihochland und Schlingendorntal sollten nun Geschichte sein.
….
Die meistens sind doch sowieso Twinks von mehr oder weniger alteingesessenen Spielern oder eben die berühmt berüchtigten Casuals, die jedem Profispieler aus welchen Gründen auch immer furchtbare Angst einjagen. Fast wird dieses Wort ja schon als Beleidigung empfunden, ebenso wie Newbie bzw. Noob, Boon und wie sie alle heißen. Viele von ihnen werden die Scherbenwelt nie sehen und spielen auch nicht darauf hin. Viele sind Rollenspieler, viele wollen einfach nur mal spaßeshalber eine andere Klasse bis zu einem bestimmten Level spielen.
Auch ich bin einer dieser sogenannten bösen Casuals, die es sich erdreisten, lieber zu twinken als für Raidinis Buff-Food oder Tränke zu farmen/kaufen oder ihren einzigen, seit Jahren gespielten Char mit Full Epixx (sic!) auszustatten. Mehr als 50% der WoW-Spieler sind wahrscheinlich Casuals. Ich nenne mich ja lieber Hardcore-Twinker, das klingt nicht so nach “Ich spiele 3 Stunden pro Woche”.

Fairerweise muß ich sagen, ich kann den Planlos-Thread zu 100% unterschreiben, aber auch andere Meinungen sollte man im Sinne der berühmten These – Antithese – Sythese einbeziehen.

Wenn WotK tatsächlich mit Maggi-Encountern aufwartet, wäre das eine Casualisierung, die niemand, der das Spiel langfristig spielen möchte, mögen kann. Ist aber das Mount mit 30 schon eine erste Vorahnung? Tatsache ist, seit das Schlingendorntal 2 Flugis hat, kann man dort sehr gut zu Fuß unterwegs sein. Ich habe dort in den letzten Tagen gequestet und hatte nicht das Gefühl übermäßig lange Strecken zu Fuß zurücklegen zu müssen, ich hätte es locker auch bis 40 dort ausgehalten.
Aber was ist z.B. mit Desolace? Dort gibt es nur einen Flugpunkt und den zum Überfluß auch noch am Rand. Ich hatte mit Noma auch mit ca. 45 mein erstes Mount und klar ging es. Man hatte mehr oder weniger unfreiwilligen Kontakt mit der Umwelt (die nicht nur aus Sonnenuntergängen besteht).
Dann wird der Preis kritisiert. Nun, es gibt erstaunlich viele komplett neue Chars. Und die kennen nicht die Kniffe, wo man schnell Gold herbekommt; ich kannte sie auch nicht. Ein Stack Deviatfisch (Oasen des Brachlandes oder noch besser in den Höhlen des Wehklagens) bringt 20 Gold. Da ich von Deviatfisch nie etwas gehört hatte, hatte es damals eben länger gedauert. Heute verdienen die Twinks beim Angeln skillen das xfache von dem, was ein Mount kostet.

Ich denke, es geht nicht um das Mount. Es geht um das Aufbäumen der Hardcore-Spieler / Raider, die wissen, dass ihre Zeit abläuft. Natürlich wird es weiter Inhalte für sie geben (gönne ich ihnen auch) nur wird Blizz das Hauptaugenmerk auf die Gelegenheitsspieler legen, welche den Hauptanteil der Spieler ausmachen werden.
Wie es auf Planlos.. so schön heisst:

Aber ich habe noch niemanden sagen hören, dass raiden entspannend sei.

In TBC wurde das Raiden derartig auf die Spitze getrieben, dass fast zwangsläufig ein Gegentrend stattfinden mußte. Wenn ich auf jede Stunde Raid 30 Minuten farmen oder questen rechne (für Repkosten / Bufffood), dann bedeutet das für eine gehobene Gilde ca. 24 Stunden raiden (veranschlagt 4mal 6 Stunden) + 12 Stunden farmen. Das sind 36 Stunden WoW in der Woche, die direkt oder indirekt fürs Raiden drauf gehen – oder 4 Stunden weniger als eine normale Arbeitswoche. Wobei die Wohnung putzen und schlafen auch recht sinnvolle Beschäftigungen darstellen sollten. Ähnliches wird auch in einem Kommentar nur Muru-Nerv (woimmer der stehen mag) angedeutet, wenn ich ihn richtig interpretiert habe und nicht das gelesen habe, was ich lesen wollte).

Die Gefahr, dass das Spiel mit WotlK zu sehr casualisiert ist, ist natürlich schon da. Wobei sich die Raider immer zu beklagen scheinen, das die Gelegenheitsspieler alles hinterhergeschoben bekommen (Markenitems, Content) und die Casuals das gleiche von den Raidern denken (ich weiß noch, das der rachsüchtige Herold sehr lange verbuggt war, Blizz es aber wichtiger fand, Archimonde zu fixen.)

5 Antworten

  1. *sign*

    die gefahr der “casualisierung” ist schon da, wobei ich mehr die hoffnung habe das es mehr casual aber nicht zuviel wird… ich hab zu TBC zum casual entwickelt und mag es eigentlich so entspannt ohne viele raidtermine, einzig das man so viel verpasst wenn man keien 25 Leute zusammenkriegt ist schade und genau das soll sich ja ändern durch 10 und 25 versionen der raiddoungens ^^

  2. Ach ich weiß nicht, ich lese immer dass Blizzard alles den Casuals recht machen will, weil die dauernd rumweinen und die einzigen die ich dauernd weinen sehe sind die Progamer… Mir auch egal, ich finde zwar nicht alles gut was Blizzard da macht, aber die meisten Sachen sind ok. Ich verstehe auch nicht warum man sich über so alberne Sachen wie die Mounts überhaupt aufregen muss, kommt doch den eigenen Twinks auch zu Gute. Auch die Markensachen finde ich persönlich prima. Das Problem ist denke ich bei vielen, dass sie sich rein über ihr Equip definieren und dann ärgerlich werden, wenn jemand, für angeblich weniger zu leisten, etwas ähnliches bekommt. Ich dagegen sehe das Equip mehr als Mittel zum Weg, ich lege einfach gerne neue Bosse, das Equip kommt halt dazu. Vielleicht schafft die Einführung von diesen Erfolgen oder wie das heißt, da ja etwas Gleichgewicht, weil man sich dann auch darüber definieren kann. Ich bin auf jeden Fall schon echt gespannt auf dieses neue Feature, klingt als wäre es genau was für mich ;) .

  3. Wow, ich fühle mich geehrt, in einem anderen Blog zitiert zu werden. Und genau der von dir genannte Living in WoW-Blogeintrag hat mich zu meinem inspiriert. Zunächst wollte ich dort nur kommentieren, aber dann hatte ich so viel dazu zu sagen, dass ich einen eigenen Eintrag schreiben musste.
    Und es ist schön zu sehen, dass ich mit meinen Ansichten nicht allein dastehe. Ich hatte ehrlich gesagt mit fiesen Flames gerechnet.

    Trotz Hardcoretwinker-Dasein hoffe ich aber auch, dass WOTLK nicht zu einfach wird. Sonst macht es ja auch wieder keinen Spaß. Die richtige Balance macht’s. Ich bin gespannt.

  4. @Samiha
    Ich glaube auch, dass sich viele nur über das Equip definieren. Hat dann jemand anderes die Möglichkeit an gleichwertige Rüssi zu kommen, ist dann von *Ololopix* (Kommentar eines Mitgliedes der führenden Raidgilde auf AT) die Rede. Das die Leute, welche Sachen aus MT/MH ect. Inhalte erleben konnte, die Trägern der Markenitems versagt bleiben, wird dabei ganz gerne vergessen.
    Ganz davon abgesehen, dass hunderte Marken aus Random-Gruppen zusammenfarmen auch nicht immer ein Zuckerschlecken ist.
    Für mich war das Markenequip ein Grund, sich mal wieder richtig reinzuhängen und leichter farmen/questen zu können (ob der Mob in 10 Sekunden oder in 15 down geht wirkt sich doch stärker aus, als viele denken).

    In einem Blog hieß es im Kommentar einmal, jemand hätte soviel geholfen, dass er irgendwann nicht mehr die erforderliche Rüssi zum raiden hatte. So Leute sind mir lieber als alle anderen zusammen, die wichtig in SW oder Shatt ihre Rüssi präsentieren, aber nicht auf die Idee kommen, kurz bei Oliver Twist oder anderen Quests zu helfen. Wobei eine Kombination aus richtiger Rüssi und Hlfsbereitschaft sicherlich das Optimum ist.

    @Quarilara
    Ich fürchte, die Inis für die Normal-Spieler werden zu leicht. Vielleicht nicht am Anfang, aber ich vertraue darauf, dass Blizz sie mit der Zeit zu Tode nervt. Wie es in einem Forum-Thread zu lesen war, 3-4 Trahmob-Gruppen + 1 Boss lassen zumindest nichts Gutes (und schon gar nichts Abwechlungsreiches) ahnen.

  5. Das “komplette” pyrimaidenartige TBC Raid-Design ist geklaut … und zwar aus einer EQ2-Erweiterung mit dem Namen “Luclin” (da ist Tigole & Co nichts besseres eingefallen als aus ihrer eigenen Vergangenheit zu klauen).

    Selbst Shattrath mit den ganzen Teleportern ist nur eine Kopie einer EQ2-Stadt. Ich sage ja immer “lieber gut geklaut als schlecht selber gemacht” aber in dem Fall war es wohl auch noch schlecht geklaut.

    Und ich denke sie haben die Quittung dafür bekommen. Wenn man überlegt wie viele neue Kunden die jeden Monat bekommen … die hätten längst 20 Millionen Abonnenten wenn nicht immer wieder so viele weglaufen würden (Content-Mangel)

    Ich denke so langsam spricht sich wirklich herum daß Raid-Content nicht jeden anspricht und daß es mit WotLK weniger Raid-Content geben wird. Ich *fürchte* jedoch daß nicht der “Casual”-Content zunimmt sondern der eSport-Content … das würde auch erklären warum die Raider auf der Insel ihre PvE-Token gegen eSport-Ausrüstung eintauschen können …

    Luna

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