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    Andere ich folge mit einer Aufstellung von Leuten aufAT, die man besser meiden sollte. Im Gegensatz zur normalen Igno kann ich so immerhin sehen, warum die Leute nichts taugen. Gymmly, farmt bewußt Sachen weg (das erste Mal in TBC aufgefallen), keinerlei Unrechtsbewußtsein, mieser Charakter Livana, Deep Purple, fischt im (Blutfrenzy-) Schwarm, bevor man selber angefangen hat, rotzefreche Antworten. Offensichtlich zu dumm, als 80er Shadow 70er Mobs zu töten.
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Bin ich zu alt für WoW, oder komme ich einfach aus der falschen Spielekultur?

Ich komme urspünglich aus der Adventure – Szene und auch wenn ich diese nicht mehr so intensiv spiele – auch wenn es Dank WoW-Flaute wieder mehr wird – bin ich ihr immer noch verhaftet. Im Grunde ist das nichts Schlimmes, aber manchmal frage ich mich, ob ich nicht aus einer ganz anderen Spielekultur stamme als die meisten Spieler.

Die Adventure-Szene kennt keine Vergleiche. Es gibt keine Wettbewerbe, wer am schnellsten mit dem Spiel durch ist. Rüssi-/Reaktions-/Schadensvergleiche fallen zwangsläufig ebenfalls flach.

Dagegen kommen viele WoW – Spieler aus der Esport-nahen Computerspiel-Szene. Was man stark in der leistungsorienten Einstellung merkt: Was sich vergleichen lässt, wird auch verglichen, was ich teilweise für Quatsch halte.

Ich glaube sogar, dass man dies in der eigentlich Spielqualität bemerkt:
Elfie macht grundsätzlich vor dem Stunnen eine Kunstpause und beim Bomben bin ich auch extrem langsam. Andere Spieler schaffen es im Schergarter Lager herum zu fliege ,ohne abgeschossen zu werden – das könnte ich nie. Auch im Raid kann mir mir vorstellen, dass es bei Leuten, die vorher zeitkritische Spiele gemacht haben, wesentlich flüssiger läuft. Bei einem Adventure kann ich kochen, putzen oder duschen und das Spiel ist immer noch auf dem gleichen Stand, wenn ich zurückkomme.

Anders formuliert:
Wenn ich ständig zeitkritische Spiele gemacht hätte, wäre ich vermutlich auch anders drauf. Angelehnt an die Aussage von SK Gaming in ihrem Video: Wenn ich 14 Stunden am Tag Schreibmaschine oder Klavier üben würde, wäre ich auch irgendwann Spitze darin. Sicherlich ist die Zeit komplett übertrieben, aber selbst wenn ich den *Normal-Raider* von 5-6 Stunden zugrunde lege, gilt die Aussage immer noch.
Und vermutlich denkt man auch irgendwann komparativer. Wobei ich kein Soziologe bin, und daher nicht feststellen kann, ob sich leistungsorientierte Leute nicht automatisch mehr zur eSport-/Raidszene hingezogen fühlen.
Wirklich richtig raiden können meine Ansicht nach nur zwei Personengruppen:
Der berühmte Student (auch wenn diese in der Praxis oft mehr leisten als mancher Berufstätige) oder Arbeitslose, der keinen Druck hat und den dadurch kompensieren kann. Oder die Leute, die derartig leistungsbezogen eingestellt sind, dass es für sie zu einer Art Lebensstil geworden ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der durchschnittliche Angestellte , der 8 Stunden am Tag Druck hat (und das ist leider immer mehr Arbeitsalltag), den noch in seiner Freizeit haben möchte.

Um noch einmal meinen Lieblingssatz zum Thema Raids zu zitieren:

Aber ich habe noch niemanden sagen hören, dass raiden entspannend sei.

8 Antworten

  1. Den letzten Satz kann ich nur unterschreiben.

    Die Tatsache, dass man den schwarzen Tempel oder den lustigen Berg mit Archi säubert, wird im ersten Moment euphorisch aufgenommen. Aber wenn es dann heißt, mann SOLLE das PvP-Schmuckstück (wegen Archi) und/oder 350 Schattenresi (Mutter wasweißich) innerhalb von 2 Wochen zusammen suchen, wobei 2 Wochen immer noch heißt 4 Tage Sachen oder Gold für Buffzeugs für erzwungene Wipes (wenn der Tank stirbt, MÜSSEN alle anderen auch sterben) in mehr (MH) oder weniger (BT) schönen Raidinstanzen zusammenzufarmen, um diese an 3 Tagen wieder mit der oben beschriebenen “Taktik” aus dem fenster zu werfen, dann wird “Spass” ganz schnell gegen “Pflicht” ausgetauscht.

    Ok, ich sollte kürzere Sätze schreiben.

    Was wollte ich sagen? Ah, genau! Wenn einem der Raid dazu zwingt, seinen Spielspass aufzugeben, hat man einen Konflikt: ist man ein egoistisches Arschloch und zieht den Spass vor oder ist man sozial und ordnet seine persönliochen Bedürfnisse denen von 24 Leuten, die man noch nie wirklich gesehen hat, unter?

    Bei mir kam die Frage halt bei Mutter Wasweißich und Archi auf und ich habe mich entschieden, dass mich das Raiden mal kreuzweise da kann, wo man sich raufsetzt. Reaktionen der Gilde gingen von ruswurf über flamen bis zur Hetze und das Niedermachen in öffentlichen Channels in Shattrath, was aber wieder meine Entscheidung nur bestätigt hat.

    Was will ich damit sagen? Wenn die Freizeitbeschäftigung zur Pflicht wird, ist WoW kein Spiel mehr!

    *wink*

  2. Ich komme aus der RPG-Ecke … da ist es durchaus mal üblich zu vergleichen. “Was hast Du für ein Schwert da und kommst Du gut klar ?” oder “Meine Mithril Rüstung ist viel besser als Deine Elfenrüstung” … ja sowas kommt vor.

    Was es in WoW so problematisch macht ist das ausschließende Spiel-Desgin. Wer diese oder jedes nicht hat der wird dann (scheinbar) schnell zum Belastungsfaktor. Ein etwas integrativeres Design in WoW … und die Auswüchse die es beim Vergleichen geben kann wären alle nicht so schlimm.

    Luna

  3. @Carschti: Deswegen bin ich u.a. auch ausgestiegen. “Casual” würd ich mich nicht bezeichnen, da ich doch recht viel Zeit mit Spielen verbringe. Aber als rollenspielende Person Queste ich gern, oder sitz auch mal an einen Spieler-RP-Event, oder am Lagerfeuer.
    Trotzdem hatte ich den Anreiz, das mein Char nicht im Totalen Gammel-Look rumrennt, und das das Equipment so gepflegt ist, das ich überall hin kann, und jeder Herausforderung im Spiel stellen.. ausser, wenn das Raiden zum Selbstzweck wird, und viel Spielzeit für Vorbereitungen und “Metaspielen” wie Farmen für Raids, oder Dauerwipen draufgeht.

    Klar ist es toller, die Mithril-Rüstung zu tragen über der Stahlrüstung. Aber wenn das Erwerben der Mithrilrüstung (und der X Rüstungstypen danach) zum Selbstzweck und einzigem Ziel des Spieles wird (Auch wenn einige sagen, das das Töten des Gegners der die Rüstung dabei hat, wär ja viiiiel interessanter).. dann ist was Faul.

    Und dann kommts wieder.. Iih du bist ja Casual. Naja.. nein wenn ich meine Wochenstundenspielzeit sehe bin ich das nicht. Ich hab nur mehr Spass am Spiel.. anstatt am Power-Raid.

  4. Als ich mir die Seiten mir SK Gaming angesehen habe, kam mir der Gedanke, dass Raider vermutlich leistungsorientierter sind, als der Durchschnitt. Sich ständig in der Freizeit bewerten lassen zu müssen, darauf dürften nach langem Arbeitstag nicht allzu viele Menschen stehen. Es sei denn, sie sind in einem Computerspiele-Bereich aufgewachsen, in dem dies ebenfalls zum Alltag gehört.
    Viele haben sich bei mir schon über den *bösen* Raidleiter beklagt, der ihrer Meinung nach zu hohe Anforderungen stellt, Hakt man dann ein bißchen nach, haben diese Leiter oft einen UT-/CS-/Warcraft3 – Hintergrund. Ein Zusammenprall verschiedener Spielkulturen, der zwangsläufig zu Knatsch führen muß, vor allem, wenn man sich darüber nicht austauscht.

    Das war der Hintergedanke des Postings, wobei ich keineswegs eure Diskussion über Raid – Casual stören möchte.
    Ich finde Raids sind zweischneidige Schwerter. Ich möchte auch irgendwann einmal selbst erleben – und das damit meine ich keine Nihilum-Videos – wie BT, MT und SW aussehen. Ich war auch noch nie in BWL, was mir sehr leid tut. Aber ich möchte nicht den Rattenschwanz haben, den Carsten erwähnt hat: Gold und Buffzeugs farmen, wenn man nicht gerade raidet. Ich werde ohnehin mir erst wieder zum Lichking einen 10er – Raid suchen, aber ich weiß noch gut aus meinem ersten Kara-Raid, wie oft etwas nettes im Fernsehen kam, ich dort aber antanzen musste. Das war auch nicht imem rtoll, zudem ich nichts mehr brauchte und es damals noch keine Marken gab.

  5. Ich gehöre zu der “8 1/2 Stunden Arbeit und trotzdem raiden” Fraktion. Wieso? Hm, ja, Leistungsdruck ist sicherlich da, auch wenn ich ultio als wohl eine der sozialsten Raidgilden einstufe die es gibt (verglichen mit anderen Raidgilden die gleich weit sind wie wir). Wir hatten zB letztes Jahr auch ein Gildentreffen, wollen auch dieses Jahr wieder eines machen. Wir haben “nur” 4 Raidtage a je 3 1/2 Stunden. Es ist kein Problem zu sagen man habe diese Woche keine Lust und legt ne Pause ein usw usw.
    Auch unser Raidleader ist absolut ruhig. Seit ich bei ultio bin (seit Juni 2007) habe ich ihn nicht ein einziges mal ausrasten sehen. Auch wenn es wirklich schlecht läuft behält er seine Ruhe.
    Nun ja, trotz dem Leistungsdruck, oder gerade deshalb, macht mir das Raiden Spass. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn ich mit dem Raiden aufhören würde würde ich wohl auch mit WoW aufhören.
    Es macht mir einfach Spass mit 24 anderen Leuten etwas zu erreichen, zusammen neues zu sehen etc.

    Nun, ich komme eben auch aus der genannten UT-Ecke. Ich habe von 1999 bis ca. 2006 aktiv UT gezockt (Unreal Tournament, nur das erste ^^ 2k3 und 2k4 und auch UT3 sind Schrott). Davon zwischen 2001 und 2004 auf sehr hohem Niveau (Wem die Clans etwas sagen: bugX und später RHD. CTF und iCTF. bugX war Zeitweise in den höchsten Ligen mit SK, MTW, Ocrana usw. anzutreffen).
    Extrem schnelles Spiel mit enormem Leistungsdruck. Nun, und schon das machte mir Spass.
    Vielleicht hat es auch etwas mit Masochismus zu tun sich selber so anzustrengen und so einem Leistungsdruck ;)

  6. Ich bin ja auch jemand der furchtbar gerne raidet, denke ohne die Raids würde ich wohl kein WoW mehr Spielen – und klar ist es stressig, zumal wir in unseren letzten beiden Gilden 5x die Woche geraidet haben, aber es macht (meistens) auch Spaß. Es ist einfach ein tolles Gefühl wenn man endlich einen neuen Boss legt oder wenn der Abend super läuft, weil alle prima zusammen spielen und man in windeseile eine Instanz leer bekommt, womöglich noch ohne Wipe. Was das Farmen für den Raid anbelangt, seitdem das mit den Elixieren geändert wurde, finde ich persönlich den Farmaufwand nicht mehr so wild. Hab das mit Sam so gehalten, dass ich immer 5 Fläschchen der mächtigen Wiederherstellung, 50 Manatränke, Manaöl und 30 gebratene Sporenfische dabei hatte. Das wurde dann bei Bedarf einfach nachgefarm, was einmal in der Woche ungefähr so 2 Stunden in Anspruch genommen hat. Da war es früher um einiges zeitaufwändiger, zudem kann man mit den Tagesquests inzwischen so viel Kohle verdienen, dass man notfalls auch alles im AH kaufen kann. Und wenn am Raidabend was Nettes im TV kommen sollte, dann nehm ich mir das einfach auf *g*.

  7. Moin!

    Na das ist wohl kaum zu pauschalisieren, daß das nur Studenten können. Schaue ich auf meine Raidzeiten oder auch auf den Stand unseres Raids, kommt das immer ganz drauf an. Wir raiden an 2 Tagen in der Woche, da zwischen 3,5 und 4 Stunden. Die Raidkasse sorgt sich zu einem Großteil um solche “Zwänge” von Schattenresigedöns, wie sie der Carschti weiter oben ansprach und wenn das alles einigermassen läuft – alle sprechen immer so sehr von Repkosten und buffood usw usw. ich kann das kaum nachvollziehen. An einem typischen MH/BT Abend komme ich mit deutlichem Goldplus heraus. Die Bosse haben nicht wenig Gold dabei und wenn man Übung hat, sterben die alle im ersten Versuch und man selber eher selten. Futter für 3-4 Std. ist dann vernachlässigbar und wenn man nur mal 30 Minuten investiert ins Käruter farmen & verkaufen ist man schon quasi reich.

    Derzeit spiel ich grad wieder etwas mehr, aber viele Monde war ich nur zu den Raids online – aber auch speziell deswegen, weil eben die besonderen Spaß bringen und ja, mich reizt definitiv die Herausforderung.

    Ich habe auch meine 40 Stunden Woche, ich habe zwei abgeschlossene Studiengänge hinter mir, 3 Katzen um die ich mich wirklich sehr viel kümmere und an denen mir viel liegt und meine bessere Hälfte obendrein, na schau! Unheimlich viel fantastische Trivialliteratur hab ich schon hinter mich gebracht. Ich denke ich hab schon jedes Spiel da draussen gespielt, Klassiker wie Monkey Island habe ich geliebt, genauso war ich aber auch erfolgreich zugegen in der Half-Life Szene um 1998 – 1999 herum – gänzlich verschiedener Kram! Aber ich bin mit dem Ding letzten Endes aufgewachsen und völlig richtig: Leute mit “Shooter”-Erfahrung tun sich im allgemeinen leichter auch mit WoW als die vorigen point-and-click Adventure Spieler.

    Es kommt immer auf die Sichtweise an, wie sehr man sich selbst beschränkt oder welches “Unverständnis” man manchmal anbringen kann an vielen Stellen. Mit wenig Aufwand bei WoW viel erreichen ist sehr leicht, dafür ist das Grundkonzept schlichtweg viel zu simpel gemacht – was wiederum meiner Meinung nach auch den gigantischen Erfolg erklärt – einfach jeder kommt damit klar. Ob die 6jährige von nebenan oder meine 75jährige Oma, es ist so einfach das es jeder verstehen und begreifen kann.

    Und jeder lebt es wie er mag – der eine dahinplätschernd, wieder der andere maximal effzient. Während andere eben genau das brauchen, 30 Std. in der Woche raiden kann ich nur müde lächeln, wenn man nur ein paar Bosse dahitner steht mit lächerlichen 7-8 Raidstunden in der Woche, die für ein schönes Hobby nichtmal viel sind. Gitarre übe ich täglich eine halbe Stunde und das wird schnell auch mal mehr, wenn ich gerade richtigen Spaß habe. Keine Ahnung, mit was die Leute ihre Zeit so verplempern, aber man kann so endlos viel machen am Tag … nun, ich schweife ab.

    Netten Gruß,

    -Shyran

  8. wenn das addon kommt sind eh die raids alle umsonst gewesn,könnt ja dann mit 80 in die inzen gehen die vorher soviel zeit genommen haben

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