Roger Ebert, in den USA ein be- und anerkannter Filmkritiker, sagte vor einigen Monaten, dass Videospiele niemals Kunst sein können. Ich muss gestehen, ich kann ihm eigentlich nur zustimmen. Videospiele sind derzeit nichts weiter als Industrieprodukte, geschaffen mit einer Gewinnerzielungsabsicht unter Berücksichtigung größtmöglicher Kundenakzeptanz in der gewählten Zielgruppe. Gleichgültig, ob dahinter ein internationaler Großkonzern steht oder ein kleiner Indie-Entwickler. Spiele sind nicht Kunst, sondern Kommerz.

Senior Gamer

Bestechende Logik:
Danach dürfte kein einziger Film Kunst sein, da damit kommerzielle Absichten verfolgt werden und auch Damien Hirst arbeitet bestimmt nicht für Butter und Brot. Verschiedene Baustile harmonisch in ein Spiel zu integrieren und Welten zu entwerfen ist für mich auf jeden Fall Kunst.