Ich wusste, ich hätte es nicht tun sollen, aber nach Monaten der Abstinenz habe ich mal wieder das WoW-Forum besucht. Ob die Leute dort immer schon so grottendumm waren oder ob ich früher einfach abgehärtet war, wage ich nicht zu beurteilen.

Zumindest sprang mich sofort der Thread an: Frauen WENIGER Dmg?

Bis jetzt bin ich immer davon ausgegangen, dass der durchschnittliche WoW-Spieler irgendwann zu dem Schluss gekommen ist, dass Intelligenz in den Fingern sitzt, weswegen man wahlweise auch Professoren, Leute die mehrere Sprachen sprechen ect. als grottendoof abstempeln kann, wenn deren Spielstil nicht den eigenen Ansprüchen entspricht. Wobei vermutlich gerade diese Spieler beruflich mehr eingebunden sind, ergo mehr weniger Übung haben als ein Feinripp-Fan, dessen einzige Aktivität neben dem Spielen der Gang zum Getränkeshop ist.

Jetzt ist also noch neben den grauen Zellen in den Fingern entscheidend, wie es zwischen den Beinen aussieht. Ich behaupte einfach mal, dass Frauen verantwortungsvoller mit der Zeit umgehen. Natürlich gibt es auch da Exemplare, die keine andere Beschäftigung haben und einen Char nach dem anderen großziehen. Aber das Groß derer, die ich beobachten kann, spielt gelegentlich und ziemlich anderes als Männer, nämlich eher questbetont, farmend ect. Sich ständig zu vergleichen ist wohl eher ein Männerding, ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, mich mit irgendwem vergleichen zu müssen; ich habe nicht einmal Recount.

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