Etliche Firmen verbuchen den Stein der Weisen als Betriebsinventar. Alles, was aus dem eigenen Haus kommt, scheint genial, weil es aus dem eigenen Haus kommt. Und alles, was die Konkurrenz macht, scheint schlecht, weil es von der Konkurrenz kommt.
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Aber gescheiter wären Fragen wie: Was macht der Konkurrent anders als ich, womöglich besser? Pflegt er Kontakte, die mir fehlen? Bearbeitet er Themen, die ich vernachlässige? Nutzt er Kanäle für seine Selbst-PR, die ich übersehe? Oder verleiht er seinen Forderungen nur einen Nachdruck, auf den ich bislang verzichte?

Die Zeit

Ich will keine großes Loblied auf Blizzard singen, nur folgendes ging mir beim Lesen des Artikels duchaus durch den Kopf:

Ich finde es gut, dass Blizzard sich immer wieder andere MMOs ansieht und gute Ideen daraus verfremdet und übernimmt. Sehr viele Spieler haben z.B. Freude an den Erfolgen, welche wohl aus Lotro übernommen wurden. Ich denke, solange Blizzard Impulse von außen zulässt, werden sie mit ihren Produkten auch weiter Erfolg haben.

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