Was habe ich mich schon über den Satz „Real Life geht vor“ aufgeregt. Zum Glück hat sich das aber in den letzten ein bis zwei Jahren massiv verändert, ich habe diesen Satz sehr lange nicht mehr gehört und bin froh drum. Es scheint sich nämlich rumgesprochen zu haben, dass man bei WoW im Gruppenspiel eben nicht mit Bytes und Pixeln zusammenspielt, sondern mit echten Menschen. Und auf diese echten Menschen soll man genauso viel Rücksicht nehmen wie auf den echten Menschen, der bei einem im Wohnzimmer sitzt. Notfälle gehen immer vor, das hat aber mit „real life“ nichts zu tun.

Real Life und WoW

Der Text bezieht sich auf Wieder mal Raid – ……zum entspannten Raiden!

Aber das dicke Ende kommt ja erst noch. Freitags war der Raid und am Samstag geschah dann folgendes. Morgens war unsere Raidleiter kurz on im TS und meinte nur irgendwas kryptisches: Ein Freund kommt gleich mal on, der muss euch was erzählen. Naja, besagter Freund kam kurze Zeit später wirklich on und erzählte dann eine haarsträubende Geschichte. Unser Bärchen, das jeder schon liebgewonnen hatte, wäre ein Ninja-Looter. Das ganze wäre in Baradin-Festung geschehen. Er hätte sich den Loot gekrallt und wäre off gegangen. Es gäbe sogar einen Screenshot davon den ein anderer Freund gemacht hätte. Wir waren alle erstmal geschockt. Sollte das wirklich war sein. Ich hab erst Mal versucht die Wogen glatt zu halten und hab gesagt das man ihn das ja mal selber fragen könne. Leider war unsere Gildenleiterin zu dem Zeitpunkt nicht da.</em

Ich hatte richtig Mitleid mit dem Bärchen *schnief*. Wobei solche Geschichten der Grund sind, warum ich immer weniger Wert darauf lege, im Spiel Bekanntschaften zu haben – zu dem Spielstreß muss sich nicht noch der Streß mit anderen gesellen.

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