Noch 6 Tage, dann ist WoW erst einmal wieder Geschichte. Mir ist diese ständige Itemhatz einfach zu viel, im Augenblick mache ich die MH-/MC- Quests mit Noma und teilweise Alluwen für Marken, andere Quests mit Noma / Elfie für Gold. Aber wann mache ich einmal etwas zu Spaß? Eigentlich nie.

Zudem möchte ich mein Leben wieder vielfältiger gestalten, sei es durch anderen Sport, fotographieren und Ausflüge – WoW kommt mir immer mehr vor wie eine Droge, die alle anderen Bedürfnisse abmildert, wobei einigen Menschen das Leben ohnehin nicht platt genug sein kann und die mit Leidenschaft Aufträge abarbeiten – ich aber nicht. Nur rumsitzen und stumpfsinnige Dinge tun, kann ich noch mit 80, 90 Jahren zu genüge.

Und genau wie in der Drogenszene werden wieder welche aufkreischen – das ich doch nicht aufhören könne – warum denn nicht? Oder alternativ fragen, wann man wieder zurückkommt *Willst du nicht doch noch einen Schuß?*

Irgendwie habe ich mich außerhalb der 4 Jahre WoW auch beschäftigt und ich wage zu behaupten: Ich habe mich wesentlich abwechslungsreicher beschäftigt. Und genau da will ich wieder hin. Ich komme mir beim Spielen immer mehr veräppelt vor, immer höhere Itemlevel die man erreichen muss, will man irgendwo hin mitgenommen werden, um dort noch bessere Rüssi zu bekommen und wieder woanders hingehen zu können – mir bedeutet das nichts mehr und damit hat sich das Spiel erledigt. Für immer sicherlich nicht, aber die ständigen Pausen sind für mich ein deutliches Zeichen, dass mehr als ab und zu reingucken nicht mehr drin ist.

Edit:

Jarlskor hat es heute schön ausgedrückt:

Dazu kam mein „WoW“-Traum: Ich habe Instanzen hassen gelernt. In „WoW“ dienten sie am Schluß nur noch dazu, für Ausrüstung zu farmen, zu farmen, zu farmen.
….
Es lohnt sich für uns eben nicht, Spielzeit und damit Lebenszeit in ein Spiel (Anmerkung: Aion) zu stecken, von dem man weiß, daß es spätestens mit dem Erscheinen von „Guild Wars 2″ sein Ende haben wird. Alles, was man erreichen kann, ist flüchtige virtuelle Ausstattung seiner Charaktere. Aber das lohnt nicht, etwas zu machen, was man nicht mag.

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