In einer sozial kalten Welt ist das gemeinsame Band der Nichtzugehörigkeit für vielerlei Personen ein erheblicher Anreiz dafür, die Anerkennung, die sie vermissen, in einer virtuellen Welt zu finden, die ihnen nichts als einen trügerischen Schein bietet.

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Das Problem bei Spielen wie WoW ist eine künstlich erschaffener Zeitaufwand.

Ich nenne mal ein paar Punkte:

-ewig lange Flug-/Laufwege schinden zusammen zig Stunden an zeit pro Monat.
-Dailies (also Quests, die täglich resetet werden), sollen den Spieler jeden Tag für 1-2 Stunden an den Rechner holen. Wer den Tag verpasst, verpasst auch die Belohnung.
-Abogebühr: Wer für etwas bezahlt hat, will es auch nutzen, ein Spiel ohne Gebühren lässt man eher mal liegen.
-Raids: Extrem zeitaufwendig, zusätzlich oftmals nur mit Gilden erfolgreich durchzuführen, die wiederrum einen Zwang daraus machen, so dass aus dem Hobby Arbeit wird.
-Dropluck: Viele Items, die man mit gewisser Selbstverständlichkeit gerne hätte, sind von Dropluck abhänig, gerade was Raids betrifft, wo dann noch das Würfelglück mitspielt. Ein Raid kann Stunden dauern, aber wer wirklich ein Set voll haben will, muss Dutzende Male hinein.
-bis dann der Reset kommt und alles von vorne anfängt, weil die Items wertlos wurden.

Das sind u.a. typische Punkte für Suchterzeugung von Spielen wie WoW. Die Spieler spielen es schon gar nicht mehr, weil es Spaß macht, sondern eben wegen der Belohnungn.

Kommentare in der Zeit

Womit man wieder den Bogen zu Proleten wie Adelscott-Nozdurmu schlagen kann – vermutlich im Leben nichts erreicht, weswegen *Leistung im Spiel* (
mich schüttelts gerade) wichtig ist.

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