Tanaris war der erste Ort, an dem ich glücklich war.
Die Westernatmosphäre, die Sandstürme, Questen und ab und zu Zul Farrak durchheilen. Mit 60 traf mich die traurige Erkenntnis, dass ich für das Gebiet zu groß geworden bin.

Wir (eine Kriegerin und ich) hatten durchaus unseren Spaß, auch wenn uns der große Saurier im Halbstundentakt tötete.

Wie kann man das Brachland nicht lieben?

Im Schlingendorntal hatte ich eine sehr nette Questgruppe, mit der ich viel Spaß hatte. Und Elfie geht auf jeden Fall noch mal zu den Piraten.

Lugosi hat immer gewitzelt, mein RS wäre in der Kneipe. Tatsächlich habe ich die Ini ungezählte Male durchgeheilt, ohne dass es langweilig geworden wäre.

Azshara – ein ständiger Altweibersommer


Bildquelle

Mit TBC begann mein Unglück: Auf einmal wurde gespielt wann ein anderer wollte und vor allem, wie schnell jemand wollte. Hätte ich es nicht aus Mitleid versäumt, damals einen Schlußstrich zu ziehen, wäre mein WoW für die nächsten 4-5 Jahre glücklicher verlaufen.
Trotzdem habe ich immer sehr gerne Schattenpartikel und Grollhufleder dort gefarmt.


Für mich das schönste Gebiet in ganz WoW: Der heulende Fjord

Noma ist die Pflicht und Alluwen die Kür. Kann es in WoW etwas Schöneres geben, als einen Druiden zu spielen? – Für mich ist die Antwort klar: Nein.

Meinen treuen Netherdrachen habe ich immer geliebt.

Als ich Eisenschmiede das erste mal sah, konnte ich gar nicht glauben, dass es etwas so Gewaltiges gibt. So ähnlich müssen sich die Menschen des Mittelalters in einer Kathedrale gefühlt haben. Die warmen Brauntöne schaffen sofort ein Wohlfühlgefühl.

Winterquell – das einzige PvP, welches Spaß machte

Dala war eine Stadt zum Wohlfühlen – schön, klein und praktisch

In Drachenöde hat mich immer das Spiel des Lichts faziniert

Eiskrone ist sicherlich kein klasssischer Sehnsuchtsort, aber ich habe dort (und in den Sturmwipfeln) gerne gequestet.

Ausblick

Die Cata-Gebiete begeistern mich mit ihrer altbackenen Grafik gar nicht. Sollte ich es schaffen, sämtliche (belastenden) Beziehungen zu beenden, könnte ich aus dem Addon jedoch so gut rauskommen, wie ich das letzte Mal Ende Classic da stand: Frei, ungebunden und jenseits aller Zwänge. Ich habe niemanden mehr, der mich die ganze Spielzeit zunöhlt, wie schrecklich alles ist, jetzt muss ich hart sein und auch andere Beziehungen kappen. Dann wäre Cata wenigstens nicht komplett ein verlorenes Addon für mich.

Wir haben eine dieser Beziehungen geführt, in der einer sehr dominant ist und immer getan wird, was die Person wollte und wie schnell sie es wollte und gar nicht verstehen konnte, warum der andere kreuzunglücklich ist und gelediglich rebelliert. Da in 4-5 Jahren zureden keine Konsequenz von der anderen Seite gezogen wurde, bin ich nicht mehr in der Lage, auch nur einen Hauch von Freundschaft, Zuneigung oder Vertrauen zu empfinden. Was er daraus macht – ob er in der Gilde bleibt oder geht – ist seine Entscheidung; ich fühle mich für diese (endgültig gescheiterte) Beziehung nicht mehr verantwortlich.

Ich vertraue dem Lichking-Team , dass es in der Lage ist, das Pandaren – Addon wieder zu etwas ganz besonderem zu machen.

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