Ich bin die Tage oft mit Elfie on gewesen und habe vor dem entscheidenden Schritt doch immer zurückgeschreckt. Jetzt habe ich endgültig Fakten geschaffen.

Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich habe mit der Person geredet, wie mit einem kranken Pferd, und zwar 5 Jahre lang. Ich weiß nach wie vor nicht, ob der Betreffende nicht in der Lage war zu verstehen oder sich geweigert hat zu vertsheen, was man ihm *durch die Blume* sagen wollte, wenn man nicht ganz hart sagt *Du bist was-weiß-ich-was* geht jeder Unterton hoffnungslos verloren – flitschig wie ein Fisch wurde bitzschnell nach einem Gegenargument gesucht; nur der *Kern* meiner Botschaft kam nie an.

Gab es mal eine Vereinbarung wie das man fragt, ob es mir die Anrufe recht wären – bis zur nächsten Pause. Für mich war der Abschied, als eine Sekunde nach dem Einloggen das Telefon klingelte; mir war endgültig klar, dass das nie fruchten wird.

Der Umgang ist hochkompliziert, wenn der andere nicht einmal einen Milimeter aus Spur kommen kann und will, kein bisschen flexibel ist, aber gleichzeitig erwartet, dass man seiner folgt und sich einfügt. Ich wollte zeitweise nur noch auf den Balkon rennen und schreien. Ich habe vorm Fernseher gesessen, und konnte den einfachsten Vorgängen nicht mehr folgen. Ich reiße mir immer noch an den Haaren, wenn ich an ihn nur denke.
Ich wurde nicht nur um übertragenen Sinn in den Wahnsinn getrieben.

Auf der einen Seite ist es sehr schade, auf der einen Seite ist es ein sehr netter, hilfsbereiter Kerl, aber auf der anderen Seite bin ich auch froh, mich regenerieren zu können; meine Gesundheit ist mir mehr wert, als die Probleme anderer.

Es hätte nicht so enden müssen, aber ich denke, ich bin der einen Seite immer entgegen gekommen.

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