– „Wäh, ich muss noch so viele Quests abschließen, um 90 zu werden!“
– „Wäh, wieso muss ich jeden Tag so viele Dailys machen, das dauert so ewig!“
– „Wäh, ich muss jetzt schon wieder eine Hero gehen, in der letzten ist nichts gedroppt!“
– „Wäh, ich muss das Itemlevel für den LFR erreichen!“
– „Wäh, ich muss stundenlang Galleon campen, sonst kriege ich keine Gruppe für den!“
– „Wäh, ich muss Leder farmen, um meinen Lederverarbeitungsskill vollzumachen!“
– „Wäh, ich muss jetzt wieder ins Schlingendorntal asten, um da dieses Papageienpet in blauer Quali zu fangen!“

Die „Ich muss!“-Krankheit in WoW

Heute hat es mich erwischt. Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, eine vierstündige Doku zu sehen, als mir einfiel: 1. Sonntag im Monat, es ist Dunkelmondmarkt.

Dann kehrte die Vernunft zurück: Was vergebe ich mir? Berufe + 5? – Kann ich einen anderen Tag machen. Alluwen ein paar Zusatz-EP besorgen? – Brauche ich nicht, sie wird noch früh genug 90. *We have all the time in the world to explore Pandaria.*, wie Chen Sturmbräu so schön sagte.

Tages-Quests für Noma? Die 400 Gold werden mich nicht ärmer machen, vor allem, da so gut so gut wie kein Gold rausgeht. Nachdem ich mir mit ihr einen Ring geleistet habe, ist ohnehin punktebedingt der Einkauf gestoppt. (Noch größer als die Neugierde auf die anderen Raids ist nur meine Abneigung gegen Inis.)

Das Gemüse bei den Ackerbauern wird schon nicht zu Kompost zerfallen.

Ich finde es erschreckend, wie ich diese jahrelangen *Ich / du musst…*-Reflexe in mir herumtrage.

Spiel (von althochdeutsch: spil für „Tanzbewegung“) ist eine Tätigkeitsform, Spielen eine Tätigkeit, die zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung, aber auch als Beruf ausgeführt werden kann (Theaterspiel, Sportspiel, Violinspiel).

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