DasSpiel macht mir keinen Spaß mehr. Absolut gar keinen.

Ich hätte heute stundenlang spielen können. Aber selbst der Ackerbau hat einen nach oben offenen Nervfaktor, wenn in jedem 2. Feld Killerkanninchen stecken. Die Folge: Mit Noma habe ich nicht einmal mehr die Eisentaz – Quest gemacht. Es kann sich keiner vorstellen, wie mich dieses andauernde Dauergekämpfe inzwischen langweilt.

Ja, mich nerven diese Shed Ling und die Vögel unglaublich. Habe wohl erst 12 Felder, aber wie werde ich erst fluchen, wenn ich 16 Felder habe? 🙂

Die Ranken und der Rest gehört zu einem Acker, aber wenn beim Pflanzen bei 50% der Aktionen diese „Viecher“ auftauchen, hat das mit Ackerbau wenig zu tun.

Was an Ackerbau echt nervt

Zu allem Überfluss hat Blizzard – sieht man von den tollen Landschaften ab – so ziemlich alles falsch gemacht, was nur irgendwie geht. Es ist wie bei einem Menschen: Eine schöne Oberfläche ist ganz nett, aber nutzlos, wenn nichts dahinter steckt.

Es gibt eine sehr bekannte Studie, dass die Menschen ab einem bestimmten Punkt unzufrieden werden, wenn sie zu viele Wahlmöglichkeiten haben. Weswegen Kleidung kaufen nervt und man irgendwann das Nächstbeste nimmt, was nicht allzu häßlich aussieht. (Oder man sich, wie ich auf 2 Marken beschränkt).

Blizzard hat zig Fraktionen eingeführt, dabei wäre es aus meine Sicht geschickter gewesen, diese nach und nach reinzupatchen. So stehe ich wie der Ochs vorm Berg und weiß nicht, wo ich anfangen soll. Andere gehen das Problem anders an, wenn ich dass Forum lese, habe ich den Verdacht, dass sehr viele Spieler 2-3 Stunden nur Tagesquests machen.

Das mache ich nicht, und schon kommt der nächste Blocker: Ruf alleine reicht nicht, nein, für die Rüstung braucht man auch noch Punkte. Was dazu führt, dass ich mir alle 4-5 Wochen ein Teil kaufen kann und Erfolgserlebnisse ausbleiben. Anerde Spieler auf meiner FL haben sich deswegen schon vor 22 Tagen das letzte Mal eingeloggt. O-Ton: Hat doch alles keinen Sinn.

Goldfarmen? Braucht man nicht, da man kein Gold mehr braucht. Gibt ja kaum herstellbare Rüssi / Waffen.

Als Blizzard auf Asien setzte, dachte ich, dass sich dies auf die Oberfläche beschränken würden. Aber die haben das ganze Spiel zum Asia-Grinder umgemodelt. Hoffen wir, dass sie in Asien genug neue Kunden finden, die die abgesprungenen Westler ersetzen können. Ansonsten sehe ich für WoW schwarz.

Die täglichen Quests wirken sehr „streng“. Es ist einfach kein Argentumturnier, wo man 40 Minuten reinsteckt, um alles zu erledigen. Es ist kein Cata, wo der erste Teil fast täglich-quest-befreit war, später dann die geschmolzene Front wieder zusammen (in der Gruppe) perfekt spielbar war und in 30 Minuten lösbar war. Stattdessen ist es ein Gesamtkonstrukt mit 2-3 Stunden höchst schwierigem Zeitbedarf, wo man zusätzlich auch häufig stirbt oder einige Bosse wie den Drachen in den Kunlaihallen „nicht alleine“ machen kann.

Zu schwierig

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