Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Berlin (Az.: 15 O 300/12) hervor. In dem Fall hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Nutzungsbedingungen von „World of Warcraft“ geklagt. Sie enthielten eine Klausel, nach der Entwickler Blizzard Entertainment unter anderem die monatlichen Kosten für das Rollenspiel beliebig ändern kann. Um dem zuzustimmen, mussten Spieler „World of Warcraft“ nur weiter nutzen.

Eine solche Klausel ist nicht zulässig, entschieden die Richter. Bei solchen wichtigen Änderungen müsse der Kunde umfassend informiert werden und nicht nur, wie in den Nutzungsbedingungen vorgesehen, durch eine Mitteilung auf der Webseite. Außerdem seien die Änderungsmöglichkeiten viel zu umfangreich: Neben der Erhöhung von Monatsgebühren erlaubt die Klausel auch die Änderung aller anderen Nutzungsbedingungen. Das verstößt nach Ansicht der Richter gegen den Grundsatz von Treu und Glauben.

In dem Urteil wurden auch andere Regelungen in den Nutzungsbedingungen für unzulässig erklärt. Unter anderem dürfen Betreiber von Onlinespielen das Konto ihrer Kunden nicht sofort sperren oder löschen, wenn es Probleme mit Abbuchungen von der Kreditkarte gibt.

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