Diese Rezension erschin im Original auf Nomas Literaturblog.

Illidan Sturmgrimm ist fraglos eines der mächtigsten Geschöpfe, die je ihren Fuß auf Azeroths Boden setzten, doch nur wenigen war es bislang vergönnt, hinter seine rätselhafte Fassade zu blicken, und noch weniger sind imstande, die Machenschaften seines messerscharfen Verstandes in ihrem ganzen Ausmaß zu begreifen. Vor langer Zeit infiltrierte der Nachtelfen-Zauberer Illidan die Brennende Legion, um die dämonische Invasion zu verhindern. Doch anstatt ihn dafür als Helden zu feiern, brandmarkte sein eigenes Volk ihn als Verräter und stellte seine Absichten infrage, in der Annahme, er sei mit den Dämonenfürsten im Bunde. Zehntausend Jahre lang vegetierte er im Kerker dahin – verunglimpft und abgeschieden zwar, doch ohne seine wahre Bestimmung aus den Augen zu verlieren. Jetzt ist die Legion zurückgekehrt, und es gibt nur einen, der ihnen wahrhaft die Stirn bieten kann. Von seinen Fesseln befreit, bereitet sich Illidan auf die letzte Konfrontation in der fremdartigen Scherbenwelt vor, wo er eine groteske Armee aus Orcs, Naga, Blutelfen und Dämonenjägern um sich schart, um die Invasoren zurückzuschlagen …

Es gab zwei Gründe für mich, das Buch abzubrechen:

1.) Es hat eine sehr schlechte Verarbeitung. Nach 40 Seiten fing mein Daumen an zu schmerzen, weil die Bindung viel zu straff ist.

2.) Die Geschichte ist einfach alter Kaffee. Ich hatte mir das Buch gekauft, um mich über die Hintergründe des Legion-Addons zu informieren, in welchem die Brennende Legion, Illidan und seine Dämonenjäger einer tragende Rolle spielen. Die Geschichte spielt aber in der Scherbenwelt, und damit im Addon The Burning Crusade – welches am 15.1.07 herauskam. Das ist einfach nur noch eine olle Kamelle.

Fazit

Schlecht verarbeitet, zudem inhaltlich veraltet.

WILLIAM KING schrieb bereits über 20 Romane und diverse Kurzgeschichten. Er ist preisgekrönter Game-Designer, Ehemann, Vater und leidenschaftlicher MMO-Spieler. Vor allem seine Warhammer- Romane sind regelrechte Bestseller und wurden in 8 Sprachen übersetzt. Sein Roman „Blut des Aenarion“ wurde 2012 für den David Gemmell Legend Award nominiert.

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