Zumindest laut Forum. In China hat der Film soviel eingespielt, dass der Welt ein zweiter Teil nicht erspart bleibt. Womit einer der schlechtesten Filme aller Zeiten seine Fortsetzung findet. Ich leihe mir öfters Filme bei AmazonPrime aus, manchmal sind sie gut, manchmal nicht. Aber ungelogen – diesen 5 Euro trauere ich nach Monaten immer noch hinterher. I want my money back!

Bis auf das es ganz schön war, mal Orte wie Karazahn zu sehen, so übel war der Rest: Die Animationen, die Effekte, die naja, *Handlung*, die untalentierten Schauspieler, das war wirklich übelst.
Das war noch nicht einmal mehr Popcornkino, gegen den WoW-Film spielen Mission Impossible, der Tatort, Dolph Lundgren meets Jean-Claude van Damme und der Terminator in einer Liga mit Michael Haneke und Claude Chabrol.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals in meinem Leben einen so durch und durch schlecht gemachten und gespielten Film, der zudem nur eine sehr dürftige Geschichte erzählt, gesehen habe. Ich meine, es gibt Filme, die sind anspruchslos, auch zu anspruchsvoll, trashig (Hallo, Lizzie Borden Chronicels) oder auch nur der falsche Film zur falschen Zeit. Aber fast jeder Film hat eine gewisse Grundsubstanz, der WoW-Film hat nicht einmal das. Er erinnert mich dann die Beschreibung des *Nichts* in Die Unendlichen Geschichte, als jemand fragte, ob das Nichts ein Loch wäre und jemand antwortet, dann wäre da ja etwas, aber da ist einfach das Nichts. Genauso lässt sich der erste Teil beschreiben, er ist ein undefinierbares *Nichts*.

Ich frage mich wirklich, wie besoffen oder minderbemittelt man sein muss, um diesem Film etwas abzugewinnen. Dieser Film (und wahrscheinlich auch sein Nachfolger) ist derartig objektiv schlecht, dass der Satz *Über Geschmack kann man nicht streiten* einfach keine Gültigkeit mehr hat. Der Film ist eine intellektuelle Bankrotterklärung.

Edit 11.6. 10:16
Sicher ist hingegen nur eines: Das hier, das ist ein Griff ins Klo. Ein richtig großer Griff ins Kodo-Klo! Aber gut, als WoW-Spieler ist man es ja gewohnt in diversen Kot-Haufen herumzuwühlen 🙂

Dünne Dialoge. Viel zu viele Dialoge. Ständige Verletzung der grundlegenden Film-Regel “NICHT drüber reden, ZEIGEN!”. Charaktere ohne Biss, aber mit großen Hauern. Langweilige, oberflächliche, klischeebeladene Charaktere. Holperig inszenierte, sprunghafte Handlung. Kein Charme. Ein vollständig charmefreier Film, der von irgendeiner unsichtbaren Last niedergedrückt und fast erstickt wird. Als habe die Fel-Magie der Brennenden Legion diesem Film alles entzogen, was Duncan Jones frühere Filme so sehenswert gemacht haben.

Wow! Was für ein schrecklich schlechter Film! Ich war gestern Abend … “sprachlos” wäre zu viel, das englische “stupefied” (verblüfft, entsetzt und betäubt in einer einzigen gemeinsamen Emotion) trifft es besser.
Senior Gamer

Dazu kommt, dass Duncan Jones wohl einfach nicht mit großen Bugdets umgehen kann: Hacksaw Ridge hat 45 Millionen Dollar gekostet, The Beginnung 160 Millionen – nur sieht Hacksaw Ridge eher wie ein 160 Millionen – Film aus, und The Beginnung noch nicht einmal nach 45 Millionen. Man kann daraus schließen, dass Jones von vorne bis hinten überfordert war.

Advertisements