Was waren eure Schmerzhaftesten inGame Erlebnisse, und habt ihr davon ein Screenshot? wurde im Forum gefragt.

Es gibt zwei Momente:

1.) Als genau an dem Tag, an dem Noma 110 geworden ist, 7.1.5 gepatched wurde und der Shadow damit seine AoE verlor. Ich habe wirklich geheult vor lauter Verzweiflung. Das war der Tag, dem ich den Main verloren habe, den ich etwas länger als 10 Jahre gespielt habe. Verdammt bitter.
Ich will nichts sagen, der Schurke ist rein von dem Komplexität eine Kinderklasse, aber auch entsprechend leichter zu spielen. Die Quests gehen schneller, vermutlich hätte ich mit Noma das Prestige-System (oder überhaupt das PvP) nie begonnen. Mit dem Schurken fegt man regelgerecht durch die Quests, durch unangenehme Gebiete kann man sich durchschleichen. Und trotzdem bleibt das Gefühl, dass ich nur einen Ersatz spiele.

2.) Der zweite Moment war in Zul Gurub, als eine langjährige Spielepartnerschaft endgültig zerbrochen ist. Gepasst hatte es schon lange nicht mehr, das lag an diametral entgegengesetzten Charakteren genauso wie aus den daraus resultierenden unterschiedlichen Vorstellungen zu spielen, sowie an komplett unterschiedlichen Vorstellungen, wann man spielen sollte, wobei ich von keinem verlangen kann, seinen Job aufzugeben, um zu spielen. Was dazu führte, dass ich mir vorkam wie eine ausgequetschte Zitrone, in welcher kein Tropfen Saft mehr war. Ich, und auch andere Leute, sind durchaus der Meinung, dass diese Person meine Erkrankung zumindest gewaltig befördert und verstärkt hat.
Der Knall kam, wie schon geschrieben, in Zul Gurub, als mehrere Leute mich aufs Übelste fast den ganzen Run beschimpfen und ich meinen Partner anflüsterte, dass es nicht schlecht wäre, eine andere Gruppe. Nein, das würde er jetzt nicht machen, er wollte die Punkte für die Ini haben. Wenn Punkte wichtiger sind als ich, dann habe ich verstanden. Tja, danach gab ein Wort das andere und danach waren wir geschiedene Leute.

Zu dem Zeitpunkt war es hart, rückblickend das Beste, was mir passieren konnte. Kurz darauf kam MOP raus, und ich konnte so spielen wie ich wollte und wann ich es wollte. Wenn ich heute rückblickend die Zeit von TBC bis Cata überblicke, dann habe ich oft auf das Spiel geschimpft, aber im Grunde ging es nur darum, dass mir die Zeit total vermiest worden ist und ich ständig und Druck stand.

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